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Tomate

Wie auch die mit ihr eng verwandte Kartoffel, gehört die Tomate zu den Nachtschattengewächsen und kam im 16.Jahrhundert von Südamerika nach Europa. Bei den Azteken wurde sie „Tomatl“ (dickes Wasser) genannt, von dort leitet sich auch unser Name für sie ab.

Tomaten sind selbstverträglich, d.h. sie können über viele Jahre am selben Standort angebaut werden. Tomaten brauchen einen hellen, luftigen Standort und haben einen hohen Wärmebedarf. Bereits bei < 9°C stellen sie ihr Wachstum ein, Fruchtausbildung setzt erst bei > 15°C ein und die ideale Bodentemperatur beträgt 18-22°C. Deshalb werden sie hauptsächlich in Gewächshäusern angebaut. Sie müssen regelmäßig aufgebunden und ausgegeizt werden. Beim Ausgeizen werden die Triebe zwischen Blatt und Stängel ein- bis  zweimal wöchentlich entfernt. Zweck des Ausgeizens von Tomaten ist es, die Pflanzen maßvoll auszulichten um Pilzkrankheiten aufgrund dauerhaft nasser Blätter zu vermeiden und damit sich die Früchte auf den verbleibenden Trieben besser ausbilden. Außerdem erleichtert eine Pflanze mit wenigen Nebentrieben die Ernte. Neben einer ausreichenden Lichtversorgung benötigen Tomaten auch viel Wasser, je nach Temperatur bis zu 2,6 Liter pro Pflanze pro Tag.

Tomaten werden übrigens am besten von Hummeln bestäubt, da diese durch ihren Flügelschlag Frequenzen erzeugen die den besonders festsitzenden Pollen herausschütteln können. Bunte Tomaten sind dann erntereif wenn sich ihre Früchte leicht eindrücken lassen.

2016 wurden in Luxemburg 123 t Tomaten produziert, und es gab einen Nettoimport von 5161 t.