2000m2 Feld Mitte Juni (Foto: Tom Schmitz)

Birne

Die Birne( pyrus (gr.) = Feuer) gehört wie Äpfel, Aprikosen oder Mandeln zu den Kernobstgewächsen. Ihre Ursprünge hat die Frucht in Anatolien und im Kaukasus und wurde durch die Griechen und die Römer in Europa verbreitet.

Es gibt unterschiedliche Sorten für den direkten Verzehr, zur Saft- oder Mostherstellung, zum Backen oder für Schnaps. Auch das Holz des Birnenbaumes ist für den Möbelbau sehr beliebt.

Birnen beinhalten fünf Mal weniger Fruchtsäure als Äpfel, aber genauso viel Zucker, weshalb sie ebenso süß schmecken. Durch den niedrigen Gehalt an Fruchtsäure schonen sie die Zähne und sind bekömmlicher für säureempfindliche Menschen und Kleinkinder.

Sie ist zudem Lieferant vieler wichtiger Mineralstoffe wie Eisen, Kalium, Kupfer, Jod, Magnesium, Phosphat und Zink. Durch den hohen Gehalt an Kalium wirkt die Frucht entwässernd, lindert Nieren- und Blasenprobleme und wirkt sich positiv auf die Herzgesundheit aus. Wie beim Apfel befinden sich die meisten Vitamine auch bei der Birne unter der Schale. Wenn möglich, sollte sie deshalb mit Schale gegessen werden,  denn auch ihr hoher Gehalt an Ballaststoffen wirkt sättigend und fördert die Verdauung.

Da Birnen zu den nachreifenden Früchten gehören und schnell Druckstellen entwickeln, pflückt man sie einige Tage vor der eigentlichen Reife.